Verantwortungsvolle Geschäftspraktiken
Unsere verantwortungsvollen Geschäftspraktiken konzentrieren sich auf Umweltleistung, Menschenrechte, Gemeinschaften und verantwortungsvolle Beschaffung.
Verantwortungsvolle Geschäftspraktiken sind die Grundlage unserer MAP2030-Leistung
Unser Nachhaltigkeitsrahmen, Mondi Action Plan 2030 (MAP2030), basiert auf verantwortungsvollen Geschäftspraktiken, wozu Umweltleistung, Menschenrechte, Gemeinschaften und verantwortungsvolle Beschaffung als Sub-Themen gehören.
Unsere verantwortungsvollen Geschäftspraktiken auf einen Blick
Ressourceneffizienz ist für viele unserer wesentlichen Themen von grundlegender Bedeutung. Wir arbeiten mit Partner:innen entlang unserer Wertschöpfungskette zusammen, um Ressourcen sinnvoll zu nutzen, Umweltschäden zu verhindern und eine Kreislaufwirtschaft zu unterstützen.
Wir setzen uns dafür ein, den Wasserverbrauch zu reduzieren und die Wassernutzung zu erhöhen sowie alternative Lösungen für Abfälle zu finden – durch Recycling oder Wiederverwertung.

Die Wahrung und Achtung der Menschenrechte in unseren Betrieben und in unserer gesamten Lieferkette ist von entscheidender Bedeutung.
Wir arbeiten daran, unsere internen Prozesse und Tools zur Identifizierung und Bewältigung potenzieller Risiken zu verbessern, während wir unseren Ansatz zur Sorgfaltspflicht im Hinblick auf Menschenrechte im gesamten Unternehmen einführen.

Unser Unternehmen floriert, wenn es mit gesunden und wohlhabenden Gemeinschaften verbunden ist. Wir unterstützen eine nachhaltige Entwicklung und engagieren uns mit den Gemeinschaften rund um unsere Betriebe, um Vertrauen und Zusammenarbeit aufzubauen.
Wir nutzen eine Vielzahl von Instrumenten zur Einbindung von Stakeholder:innen, um die Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaften rund um unsere Betriebe und unseren Einfluss auf sie besser zu verstehen.
Wir konzentrieren unsere sozialen Investitionen auf Bereiche, in denen wir den größten Einfluss haben, geleitet von den Grundsätzen der nachhaltigen Entwicklung, nationalen und lokalen Entwicklungsprioritäten und unseren Geschäftszielen.

Stakeholder:innen verlangen immer mehr Informationen darüber, wie Unternehmen ihre Risiken in der Lieferkette managen. Wir arbeiten daran, unsere Zusammenarbeit mit Lieferant:innen zu intensivieren und nutzen unseren verantwortungsvollen Beschaffungsprozess zur Bewertung und Überwachung ihrer Nachhaltigkeitsrisiken und -leistung.
Wir arbeiten daran, hohe Standards einzuhalten, um durch unser Due Diligence Management System (DDMS) eine verantwortungsvolle Beschaffung von Holz und Zellstoff sicherzustellen.
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Verringerung der COD-Emissionen pro Produktionseinheit im Vergleich zum Vergleichsjahr 2020
soziale Investitionen in unseren Gemeinden
Lieferantenstandorte, die 2025 auf Nachhaltigkeitsrisiken überprüft werden
Lieferantenstandorte, die 2025 auf Nachhaltigkeitsrisiken überprüft werden
Verpflichtungen, Ziele und Performance
Umweltleistung : Wir werden kontinuierlich daran arbeiten, die Umweltleistung unserer Betriebe zu verbessern, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren
Targets
Reduktion des Wasserverbrauchs pro Produkteinheit bis 2030 um 10% gegenüber dem Ausgangswert von 2020
Reduktion der Abwasserbelastung pro Produkteinheit (gemessen in COD) um 15% bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2020
Reduktion der NOx-Emissionen pro Produkteinheit unserer Zellstoff- und Papierfabriken bis 2030 um 10% gegenüber dem Basisjahr 2020
Reduktion der Abfallsmenge pro Produkteinheit, der auf Deponien landet, bis 2030 um 30% gegenüber dem Ausgangswert von 2020
Bis 2025 werden 100% unserer Betriebe nach weltweit anerkannten Umweltstandards entsprechend ISO 14001 zertifiziert sein
2025 Performance
Der spezifische Kontaktwasserverbrauch stieg um 3% im Vergleich zu unserer Ausgangsbasis von 2020 und im Vergleich zum Vorjahr um 8 %, was auf die Integration unserer erworbenen Standorte zurückzuführen ist. Wir untersuchen derzeit Effizienzmaßnahmen, um den Wasserverbrauch zu senken und die spezifische Kontaktwasserleistung zu verbessern.
Die spezifischen COD‑Emissionen gingen im Vergleich zu unserer Ausgangsbasis von 2020 um 19 % zurück und sind seit letztem Jahr um 8 % gesunken, dank Effizienzverbesserungen der Kläranlagen in Richards Bay und Merebank (Südafrika) sowie in Świecie (Polen).
Die spezifischen NOx‑Emissionen gingen im Vergleich zu unserer Ausgangsbasis von 2020 um 13 % zurück und lagen aufgrund der Integration unserer Akquisitionen um 1 % über dem Vorjahreswert.
Die spezifischen Deponieabfälle gingen im Vergleich zu unserer Ausgangsbasis von 2020 um 63 % zurück und seit letztem Jahr um 31 %, hauptsächlich dank Verbesserungen in Richards Bay (Südafrika) und in Ružomberok (Slowakei).
Die Zertifizierungsquote im gesamten Konzern stieg von 81 % im Jahr 2024 auf 100 % im Jahr 2025, da nun alle unsere Zellstoff‑ und Papierwerke sowie unsere Weiterverarbeitungsbetriebe nach ISO 14001 zertifiziert sind.
Menschenrechte: Stärkung der Governance-Systeme, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und etwaige negative Auswirkungen zu beheben.
Targets
Entwicklung einer Due Diligence und Risikobewertung-Methodik mit der Unterstützung des Dänischen Instituts für Menschenrechte (DIHR) bis Ende 2021
100% der Betriebe mit abgeschlossener menschenrechtlicher Due-Diligence-Prüfung und Risikobewertung sowie vorhandenem Aktionsplan zur Behebung der Ergebnisse bis 2025
Bis 2030 müssen 100% der Betriebe ihre Auswirkungen auf die Menschenrechte angegangen sein (Untersuchung, Verhinderung künftiger Ereignisse und Behebung negativer Auswirkungen).
2025 Performance
Wir erreichten dieses Ziel im Jahr 2021 und überprüfen unsere Methodik weiterhin laufend, basierend auf neuen gesetzlichen Anforderungen sowie den beim Anwenden gewonnenen Erfahrungen. Im Jahr 2025 haben wir unsere internen Leitfäden überarbeitet.
Wir überprüften relevante Due‑Diligence‑Schritte an allen Mondi Niederlassungen. Für alle Niederlassungen mit High‑Risk‑Bereichen wurden im Rahmen unserer kontinuierlichen Nachhaltigkeitsmanagement‑Programme geeignete Maßnahmen entwickelt. Laufende Initiativen im Zusammenhang mit unseren Schwerpunktthemen und unserer Due‑Diligence‑Roadmap liegen im Zeitplan.
Im Jahr 2025 wurden keine wesentlichen Veränderungen in den Risikobereichen von Mondi festgestellt und es wurden keine negativen Auswirkungen auf die Menschenrechte oder entsprechende Vorfälle in unseren Betrieben gemeldet.
Gemeinschaften: Soziale Investitionen in unseren Gemeinden tätigen, um eine nachhaltige Entwicklung im Einklang mit den lokalen Bedürfnissen zu unterstützen.
Targets
Jährlich über unsere gesamten sozialen Investitionen berichten
2025 Performance
Die Mondi Group und die Mondi Niederlassungen weltweit haben über 6,6 Millionen Euro in soziale Investitionen eingebracht. Wir unterstützten auch 2025 zahlreiche Projekte zum gesellschaftlichen Engagement in unseren zentralen Fokusbereichen und an unseren Niederlassungen. Dazu gehören unter anderem: Mondi Ružomberok (Slowakei), das den Wettbewerb ‚Regiochem‘ für talentierte Volksschüler:innen fördert und Kreativität sowie naturwissenschaftliches Interesse stärkt; Mondi Świecie (Polen), das die Debatte ‚Gleichheit in der Welt‘ für Schüler:innen und Expert:innen unterstützt; Mondi Frantschach (Österreich), das zur Renovierung des örtlichen Feuerwehrhauses in der Gemeinde Frantschach‑St. Gertraud beitrug; sowie Mondi Štětí (Tschechien), das ein Projekt zur Ansiedlung von Wanderfalken an Industrieanlagen unterstützt.
Verantwortungsvolle Beschaffung: Durch unseren verantwortungsvollen Beschaffungsprozess mindern wir Risiken und schaffen mehr Transparenz in unserer Lieferkette
Targets
Wir werden die Lieferantenrisikoquote von Jahr zu Jahr minimieren
2025 Performance
Im Jahr 2025 haben wir 2.128 Lieferantenstandorte überprüft und erhebliches Engagement in die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten für die Umsetzung von Korrekturmaßnahmen investiert. Die Lieferantenrisikoquote blieb stabil bei 1 %, mit lediglich 24 Lieferantenstandorten, die als ‚hohes Risiko‘ eingestuft wurden. Verbleibende Fälle mit hohem Risiko werden von unserem Responsible‑Procurement‑Steering‑Committee geprüft und entsprechende Maßnahmen definiert.
In den vergangenen drei Jahren haben wir über 5.000 Lieferantenstandorte überprüft und damit unser Engagement für mehr Transparenz in unserer Lieferkette erneut unter Beweis gestellt.
Verantwortungsvolle Beschaffung: Sicherstellen, dass alle unsere Holzfasern (Rundholz, Hackschnitzel und Marktzellstoff) ausschließlich aus zuverlässigen Holzquellen stammen
Targets
100% der Holzfasern entsprechen glaubwürdigen Standards (FSC™ , PEFC oder FSC Controlled Wood).
Bei Hochrisikoländer, eine 100% FSC™ -zertifizierte Holzfaserbeschaffung sicherstellen oder zusätzliche Maßnahmen zur Risikominderung implementieren
100 % PEFC‑ oder FSC ‑ zertifizierter Marktzellstoff
100 % PEFC oder FSC ‑Chain‑of‑Custody‑Zertifizierung für unsere Zellstoff‑ und Papierfabriken
Mit Zertifizierungsstellen zusammenarbeiten, um die Glaubwürdigkeit der Zertifizierung und der Controlled Wood-Systeme sicherzustellen
2025 Performance
100% unserer Holzfasern wird aus verantwortungsvollen Quellen bezogen, wovon 82 % FSC™‑ oder PEFC‑zertifiziert waren. Der restliche Anteil entsprach dem FSC™ Controlled‑Wood‑Standard.
Wir haben unser Ziel erreicht, da im Jahr 2025 kein Holz aus Hochrisikoländern importiert wurde.
100 % des im Jahr 2025 beschafften Marktzellstoffs war FSC™‑ oder PEFC‑zertifiziert.
Alle in Betrieb befindlichen Mondi Zellstoff‑ und Papierfabriken wurden im Jahr 2025 nach FSC™‑ oder PEFC Chain‑of‑Custody zertifiziert.
Im Jahr 2025 haben wir an den Generalversammlungen von PEFC und FSC™ teilgenommen und außerdem zwei interne Zertifizierungsseminare mit Unterstützung der internationalen Sekretariate von PEFC und FSC™ organisiert.
